Das Kunstforum Fränkisches Seenland e.V. zeigt in Gunzenhausen vom                                                 30.April - 21.Mai  die Ausstellung                                                                                                 Das Ego träumt

Vernissage ist Sonntag,  den  30.April um 11 Uhr

Magischer Realismus in Ansbach Kunsthaus R3

vom 30. Sept. 2016 - 23. Okt.2016

Michael Engelhardt

Wolfgang Harms

Hanno Karlhuber

Michael Maschka

Jo und Hans Niklaus

Otto Rapp

Susanne Steinbacher

Udo Winkler

 

Eröffnung der Ausstellung Freitag, 30. September 2016,

19 Uhr im Kunsthaus Reitbahn 3 in Ansbach.

Ausstellung läuft bis 23. Oktober 2016.

Öffnungszeiten:

Dienstag bis Freitag 11 - 13 Uhr und 15 - 18 Uhr

Samstag 10 bis 13 Uhr

Sonntag und Feiertage 14 bis 16 Uhr

Impressionen der Ausstellung Magischer Realismus im Kunsthaus R3 in Ansbach

am

30. September 2016



Einzelausstellung in St. Martin in Schwabach

Aus dem Schwabacher Tagesblatt

Impressionen von der Vernissage am 1. Mai 2016


Kaspar-Hauser-Festspiele 2016 in Ansbach

 

 

Bildbetrachtung des Triptychons " Kaspar"

und des Bildportraits "Mein Freund Kaspar"

 

mit dem Intendanten der Festspiele Eckart Böhmer und UdoWinkler

am 2.August 2016 um 18Uhr im Angletsaal des Kulturzentrums am Karlsplatz in Ansbach

Öffnungszeiten: Montag -Freitag 15-19 Uhr

Samstag/Sonntag 11-19 Uhr


Triptychon Kaspar Öllasurmalerei 90x230cm
Triptychon Kaspar Öllasurmalerei 90x230cm

Mein Freund Kaspar - Der Intendant Eckart Böhmer mit Hauser
Mein Freund Kaspar - Der Intendant Eckart Böhmer mit Hauser

Gedanken von Eckart Böhmer zum Bildportrait

 

Während der intensiven Arbeit an dem Kaspar-Hauser-Triptychon erwächst in Udo Winkler ein weiterer Impuls. Es formt sich  in ihm die Bildidee, Kaspar Hauser in Beziehung setzen zu wollen zu Eckart Böhmer. Bei einem der langen Fachgespräche eröffnet der Bildende Künstler dem Intendanten der Kaspar-Hauser-Festspiele seiner Inspiration, worauf dieser, gestützt durch das Vertrauen in den Künstler einwilligt.

 

Zu sehen ist ein unendlicher Sternenhimmel, getaucht in ein wundersam tiefes Blau. Davor öffnet sich ein edler Vorhang, auf dem Bienen auszumachen sind. Die Biene aber ist das Wappentier Napoleons, der, so die "Erbprinztheorie" greift, legitimer Großvater Kaspar Hausers wäre. Zu sehen ist auch jenes Denkmal des Ansbacher Hofgartens, welches von dem Mord an Kaspar Hauser kündet. Davor wiederum sind zwei Personen auszumachen, Kaspar Hauser und der Intendant der Festspiele. Und doch sind es nicht recht zwei Figuren, sondern vielmehr zwei sich ergänzende Qualitäten, die ein höheres Ganzes bilden. Erstaunlich aber ist, dass die Figur des Kaspar Hausers ein markantes Attribut verliehen bekommt. Ein Transparentpapier vor seinem Antlitz formt einen hauchdünnen Schutz. Und da eine entschiedene Geste Eckart Böhmers den  Schriftzug des Denkmals verdeckt, wird das Gemälde zu einer tiefgreifenden Meditation über das Begriffspaar Verborgenheit und "Unverborgenheit".

Sowohl Vorhang als auch Transparentpapier als auch Geste verbergen jeweils einen kleinen Anteil, und doch überwiegt immer das Sichtbare.

 

"Unverborgenheit" bedeutet aber in der alten griechischen Sprache so viel wie Wahrheit. Und bedenkt man, dass auf dem Stein zweimal das Wort Okkult, also verborgen, geheimnisvoll, unbekannt eingeschrieben steht, ist zu erahnen, welch weitreichende Fragendimension sich anhand des Gemäldes auftut: Welches Maß an "Unverborgenheit" dient Kaspar Hauser? Wie kann und will sich Wahrheit offenbaren?

Impressionen der Bildbetrachtung Triptychon Kaspar-Hauser und Bildportrait "Mein Freund Kaspar

Pressebericht in der Fränkischen Landeszeitung